Startseite / Untergrunderkundung & LeitungsortungUntergrunderkundung & Leitungsortung

Leitungen orten. Den Untergrund verstehen.

Georadar zur Ortung von Leitungen, Rohren, Kabeln und Trassen sowie zur Erkundung unterirdischer Bauwerksreste und Hohlräume – mit 100 MHz bis 2 GHz.

Aufgabe & Nutzen

Gezielt untersuchen.
Zusammenhänge erkennen.

Unsere Untergrunderkundung umfasst die Leitungsortung sowie die Erkundung unterirdischer Bauwerksreste und Hohlräume. Wir untersuchen Flächen auf unterirdische Versorgungsleitungen, Rohrleitungen, Kabel und Leitungstrassen und gleichen die Messbefunde mit vorhandenen Bestandsunterlagen ab. Dafür setzen wir Georadar mit Antennenfrequenzen von 100 MHz bis 2 GHz ein. Die Auswahl richtet sich nach der konkreten Ortungsaufgabe und den Bedingungen vor Ort. Die Messungen werden mit dGPS und der GeoMax Zoom75 Robotic-Station georeferenziert.

Typische Fragestellungen

  • Ortung und Verlaufserkundung unterirdischer Versorgungsleitungen und Rohrleitungen
  • Erkundung von Kabeln, Kabelschutzrohren und Leitungstrassen
  • Untersuchung auf metallische und nichtmetallische Leitungsstrukturen, soweit diese unter den örtlichen Bedingungen mit Georadar erkennbar sind
  • Erkundung von Leitungsquerungen und räumliche Zuordnung der Messbefunde
  • Abgleich mit Leitungsplänen und Untersuchung von Bereichen mit unvollständigen Bestandsunterlagen
  • Erkundung unterirdischer Bauwerksreste, beispielsweise Fundamente und Mauerwerksreste
  • Untersuchung von Hinweisen auf unterirdische Hohlräume und deren räumliche Eingrenzung
Unsere Messsysteme

Drei Systeme für
die Leitungsortung.

Je nach Untersuchungsfläche und Fragestellung setzen wir ein Zweifrequenzsystem oder ein Mehrkanal-Array ein. Die Messungen werden mit dGPS und der GeoMax Zoom75 Robotic-Station georeferenziert. Die Ergebnisse werden nach der Erfassung ausgewertet und im vereinbarten Koordinatensystem räumlich zugeordnet.

01 / ZWEIFREQUENZSYSTEM

GSSI UtilityScan DF

Gleichzeitige Messung mit zwei digitalen Antennenfrequenzen für die Erkundung von Leitungsverläufen und Leitungsquerungen.

  • 300 und 800 MHz
  • Darstellung der Messdaten auf einem Farbmonitor vor Ort
  • Weiterführende Verarbeitung und Auswertung der gespeicherten Radargramme
02 / MEHRKANALSYSTEM

IDS GeoRadar Stream DP

Flächige Erfassung mit 30 gleichzeitig betriebenen Kanälen und zwei Polarisationsrichtungen.

  • 200 bis 1000 MHz
  • 19 Inline- und 11 Crossline-Kanäle
  • Erfassungsbreite: 0,83 m
  • Kontinuierliche Positionierung der Messprofile mittels DGPS
03 / RADAR-ARRAY

Malå MIRA

Flächige Erfassung mit dem Malå Imaging Radar Array: 30 gleichzeitig betriebene Antennenpaare in zwei Frequenzbereichen.

  • Ca. 400 MHz und 1,3 GHz
  • 7 Parallelprofile bei ca. 400 MHz
  • 23 Parallelprofile bei ca. 1,3 GHz
  • Erfassungsbreite: ca. 1,3 m
  • Positionierung der Messprofile mittels DGPS
Radar-Array und parallele MessprofileMehrere Sende- und Empfangsantennen sind quer zur Fahrtrichtung angeordnet. Bei der Bewegung des Arrays entstehen nebeneinanderliegende parallele Messprofile für eine flächige Untersuchung. Die Anzahl der gezeichneten Antennen ist schematisch.Mehrkanal-Erfassung mit einem Radar-ArraySende- und Empfangsantennen quer zur FahrtrichtungFahrtrichtungSESESESESESEErfassungsbreiteParallele Messprofilebilden eine flächige ErfassungS = Sendeantenne · E = EmpfangsantennePrinzipdarstellung: Anzahl, Anordnung und Abstand sind systemabhängig.
Prinzip der flächigen Erfassung mit einem Radar-Array. Vereinfachte Draufsicht; die gezeichneten Antennen stehen beispielhaft für das Messprinzip.
Georadar: Senden, Reflexion und EmpfangenEine Sendeantenne sendet elektromagnetische Impulse in vier schematisch dargestellte Schichten. An einer Schichtgrenze reflektiert ein Teil des Signals zur Empfangsantenne. Das Messsystem zeichnet die Signale auf.Messsystem / AufzeichnungMessrichtungSendeantenneEmpfangsantenneSEOberflächeSchicht 1Schicht 2Schicht 3Schicht 4gesendeterImpulsreflektierterImpulsReflexion an einer Schichtgrenze / einem ObjektSendenEmpfangen
Prinzip des Georadarverfahrens: Senden, Reflexion und Empfangen. Schematisch und nicht maßstäblich.
Fachliche Einordnung

Die Möglichkeiten kennen.
Die Grenzen benennen.

Die Ortbarkeit hängt unter anderem von Bodenbeschaffenheit, Feuchte, elektrischer Leitfähigkeit, Leitungsmaterial, Durchmesser und Tiefe ab. Die Erkennbarkeit von Bauwerksresten und Hohlräumen hängt zusätzlich von deren Größe und dem Kontrast zum umgebenden Material ab. Auffälligkeiten können ergänzende Untersuchungen zur Bestätigung erfordern. Eine vollständige Erfassung aller Leitungen und unterirdischen Strukturen lässt sich nicht garantieren. Messbefunde sind zusammen mit Betreiberangaben und Bestandsplänen zu bewerten; erforderliche ergänzende Ortungs- und Sicherungsmaßnahmen werden projektbezogen abgestimmt.

Fragen zur Methode
Projektablauf

In drei Schritten zum Ergebnis.

01 / KLÄREN

Ihre Frage wird zur Messaufgabe.

Projektziel, Bestandsunterlagen und örtliche Bedingungen bilden die Grundlage für ein passendes Untersuchungskonzept.

02 / ERFASSEN

Strukturiert vor Ort messen.

Messbereiche und Zugänglichkeit werden abgestimmt. Die Messungen werden mit dGPS und der GeoMax Zoom75 Robotic-Station georeferenziert.

03 / EINORDNEN

Ergebnisse verständlich übergeben.

Sie erhalten ausgewertete Befunde, eine abgestimmte Dokumentation und eine Einordnung der Aussagegrenzen.

Ihr nächster Schritt

Welche Frage stellt Ihr Projekt?

Beschreiben Sie Ihr Vorhaben. Gemeinsam klären wir, ob und wie Georadar die passende Untersuchungsmethode ist.

Projekt besprechen