Gut informiert.
Gezielt entscheiden.
Die wichtigsten Fragen zu Methode, Möglichkeiten und Projektablauf.
Wie funktioniert Georadar?
Beim Georadar werden elektromagnetische Signale ausgesendet und deren Reflexionen aus dem untersuchten Material empfangen. Die Auswertung liefert Hinweise auf Grenzflächen und verdeckte Strukturen.
Welche Fragestellungen lassen sich untersuchen?
Unser Leistungsspektrum umfasst Bewehrung und Spannglieder in Bauwerken und Brücken, Hinweise auf Kiesnester und Hohlräume im Beton sowie den Straßenaufbau. Im Untergrund untersuchen wir Leitungen, Rohre, Kabel, Trassen, Bauwerksreste und Hinweise auf Hohlräume. Die Eignung des Verfahrens wird für Ihre konkrete Aufgabe abgestimmt.
Wie tief kann Georadar messen?
Eine allgemeingültige Tiefe lässt sich nicht angeben. Eindringtiefe und Auflösung hängen unter anderem von Antennenfrequenz, Materialeigenschaften, Feuchte und Größe der gesuchten Struktur ab. Die zu erwartenden Untersuchungsmöglichkeiten werden vorab besprochen.
Ist die Untersuchung zerstörungsfrei?
Die eigentliche Georadar-Messung erfolgt von der zugänglichen Oberfläche aus. Ergänzende Prüfungen oder Öffnungen können zur Klärung einzelner Befunde erforderlich sein und werden gesondert abgestimmt.
Welche Vorbereitungen sind vor Ort nötig?
Hilfreich sind vorhandene Bestands- und Leitungspläne, Fotos und Angaben zum Untersuchungsbereich. Zugang, Oberflächenbeschaffenheit sowie betriebliche oder verkehrliche Einschränkungen werden im Rahmen der Messplanung abgestimmt.
Wie werden die Messungen georeferenziert?
Die Messungen werden mit dGPS und der GeoMax Zoom75 Robotic-Station georeferenziert. Das Koordinatensystem und die Anforderungen an den räumlichen Bezug stimmen wir projektbezogen ab.
Werden geortete Strukturen vor Ort markiert?
Bei Bewehrungsuntersuchungen an Brücken markieren wir die geortete Bewehrung direkt am Bauteil. Geortete Leitungen werden nicht vor Ort markiert; die Befunde werden in der vereinbarten Dokumentation übergeben.
Welche Ergebnisse erhalte ich?
Je nach Aufgabenstellung erhalten Sie ausgewertete Profile, Lagepläne, Berichte und CAD-Darstellungen. Für die Auswertung nutzen wir RADAN 7 und Geolitix, für die CAD-Dokumentation AutoCAD Civil 3D. Eine BIM-fähige Aufbereitung sowie Datenstruktur und Austauschformate werden nach Bedarf vereinbart.
Wie viel Vorlauf ist nötig und wann liegen die Ergebnisse vor?
Vorlauf, Messdauer und der Übergabetermin für die Auswertung werden projektbezogen vereinbart. Maßgeblich sind Untersuchungsumfang, Zugänglichkeit, Messraster, Auswerteaufwand und die gewünschte Dokumentation. Bitte nennen Sie bei Ihrer Anfrage den gewünschten Zeitrahmen.
Welche Angaben benötigen Sie für ein Angebot?
Hilfreich sind Projektort, Untersuchungsziel, Flächengröße, bekannte Materialien, vorhandene Pläne und Fotos sowie Ihr gewünschter Zeitrahmen. Auf dieser Grundlage stimmen wir den Untersuchungsumfang und das projektbezogene Angebot ab.
Welche Frage stellt Ihr Projekt?
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben. Gemeinsam klären wir, ob und wie Georadar die passende Untersuchungsmethode ist.
