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Bauwerke, Brücken und Straßenaufbau untersuchen.

Georadar für Bauwerke, Brücken und Straßenaufbau: Bewehrung und Spannglieder orten, Betonfehlstellen untersuchen und Fahrbahnschichten erkunden.

Aufgabe & Nutzen

Gezielt untersuchen.
Zusammenhänge erkennen.

Wir untersuchen Bauwerke und insbesondere Brücken mit hochfrequentem Georadar. Im Mittelpunkt stehen die Lage von Bewehrung und Spanngliedern sowie die Untersuchung von Auffälligkeiten, die auf Kiesnester oder Hohlräume im Beton hinweisen können. Messung und Auswertung werden auf das Bauteil und Ihre konkrete Fragestellung abgestimmt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Untersuchung des Straßenaufbaus mit GSSI-Hornantennen bei 1 und 2 GHz.

Typische Fragestellungen

  • Ortung und räumliche Zuordnung von Bewehrung in Betonbauteilen
  • Markierung der georteten Bewehrung direkt am Bauteil bei Brückenuntersuchungen
  • Ortung und Verlaufserkundung von Spanngliedern, insbesondere an Brücken
  • Untersuchung von Hinweisen auf Kiesnester und Hohlräume im Beton
  • Erkundung von Bauteilaufbauten und Abgleich mit vorhandenen Bestandsunterlagen
  • Untersuchung des Straßenaufbaus und Erfassung von Schichtgrenzen sowie Schichtdicken mit 1- und 2-GHz-Hornantennen von GSSI

Hochfrequente Radartechnik

Wir setzen GSSI-Impulsradar mit 2,7 GHz sowie das Proceq GP8800 mit Stepped-Frequency-Continuous-Wave-Technologie (SFCW) ein. Das GP8800 arbeitet über einen Frequenzbereich von 0,4 bis 6 GHz. Die Wahl des Systems richtet sich nach Bauteil, Zugänglichkeit und Untersuchungsziel.

Straßenaufbau mit Hornantennen

Für die Untersuchung des Straßenaufbaus setzen wir luftgekoppelte Hornantennen von GSSI mit 1 und 2 GHz ein. Im Mittelpunkt stehen die Erfassung von Schichtgrenzen, die Bestimmung von Schichtdicken und Veränderungen des Aufbaus entlang der untersuchten Strecke.

Herstellerinformationen: GSSI · 2,7 GHz · Proceq GP8800 · SFCW · GSSI · Hornantennen

Georadar: Senden, Reflexion und EmpfangenEine Sendeantenne sendet elektromagnetische Impulse in vier schematisch dargestellte Schichten. An einer Schichtgrenze reflektiert ein Teil des Signals zur Empfangsantenne. Das Messsystem zeichnet die Signale auf.Messsystem / AufzeichnungMessrichtungSendeantenneEmpfangsantenneSEOberflächeSchicht 1Schicht 2Schicht 3Schicht 4gesendeterImpulsreflektierterImpulsReflexion an einer Schichtgrenze / einem ObjektSendenEmpfangen
Prinzip des Georadarverfahrens: Senden, Reflexion und Empfangen. Schematisch und nicht maßstäblich.
Fachliche Einordnung

Die Möglichkeiten kennen.
Die Grenzen benennen.

Die Erkennbarkeit hängt unter anderem von Betoneigenschaften, Feuchte, Bewehrungsdichte, Bauteilgeometrie und Zugänglichkeit ab. Insbesondere bei vermuteten Kiesnestern und Hohlräumen werden Radarauffälligkeiten fachlich interpretiert; zur Bestätigung können ergänzende Untersuchungen erforderlich sein. Bei Straßenaufbaumessungen hängen Schichterkennbarkeit und Dickenbestimmung von Materialkontrasten und geeigneten Auswerteparametern ab; vorhandene Aufschlussdaten können die Interpretation unterstützen.

Fragen zur Methode
Projektablauf

In drei Schritten zum Ergebnis.

01 / KLÄREN

Ihre Frage wird zur Messaufgabe.

Projektziel, Bestandsunterlagen und örtliche Bedingungen bilden die Grundlage für ein passendes Untersuchungskonzept.

02 / ERFASSEN

Strukturiert vor Ort messen.

Messbereiche und Zugänglichkeit werden abgestimmt. Die Messungen werden mit dGPS und der GeoMax Zoom75 Robotic-Station georeferenziert.

03 / EINORDNEN

Ergebnisse verständlich übergeben.

Sie erhalten ausgewertete Befunde, eine abgestimmte Dokumentation und eine Einordnung der Aussagegrenzen.

Ihr nächster Schritt

Welche Frage stellt Ihr Projekt?

Beschreiben Sie Ihr Vorhaben. Gemeinsam klären wir, ob und wie Georadar die passende Untersuchungsmethode ist.

Projekt besprechen